Beschwerden & Anwendungsbereiche

Nackenschmerzen gezielt behandeln statt aushalten

Wenn der Blick über die Schulter nicht mehr geht und jede Kopfdrehung meldet, dass etwas nicht stimmt, sitzt die Spannung meist im Übergang von Nacken zu Schultergürtel. Erfahrungsgemäss spricht diese Region gut und oft schnell auf gezielte Behandlung an.

Wie Nackenverspannung entsteht

Rund fünf Kilogramm wiegt der Kopf, getragen von einer vergleichsweise feinen Muskulatur. Neigt er sich beim Arbeiten am Bildschirm oder am Handy nach vorn, vervielfacht sich die Last für Nacken und Schultergürtel. Bleibt diese Position über Stunden bestehen, kommt die Muskulatur nicht mehr in die Entspannung. Dazu kommen psychische Faktoren: Unter Druck ziehen viele unbewusst die Schultern hoch, oft über den ganzen Arbeitstag. So steht eine ganze Region dauerhaft unter Spannung und reagiert irgendwann mit Schmerz und eingeschränkter Bewegung.

Therapeutischer Ansatz

Was in der Behandlung passiert

Wir beginnen flächig über dem Schultergürtel, um die Region vorzubereiten, und arbeiten uns dann zu den einzelnen verhärteten Stellen vor – vor allem am Übergang zum Schulterblatt und entlang der seitlichen Halsmuskulatur. Dort arbeiten wir mit gehaltenem, langsam aufgebautem Druck. Meist ist die therapeutische Massage die passende Form; ist die Spannung eher allgemein, genügt die klassische Massage. Bei wiederkehrenden Beschwerden ergänzt die Bindegewebsmassage sinnvoll, denn hier lässt sich das Gewebe oft schlecht verschieben.

Hinweis

Strahlen Nackenschmerzen in Arme oder Hände aus, gehen sie mit Taubheit, Kribbeln oder Kraftverlust einher oder folgten sie einem Unfall oder Schleudertrauma, braucht es vor der Massage eine ärztliche Abklärung. Dasselbe gilt bei starkem Schwindel in Verbindung mit Nackenbeschwerden.

Häufige Fragen

Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Nackenschmerzen und die passende Behandlung.

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